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Dienda ist ein schöner afrikanischer Frauenname. Kenny Kirkland, der leider viel zu früh verstorbene geniale Pianist des Wynton Marsalis Quartets, betitelte eine seiner schönsten Kompositionen damit. Der Popmusiker Sting erkannte die grosse Qualität des Songs, liess sich Lyrics dazu schreiben und nahm ihn in sein Repertoire auf. Stewy von Wattenwyl arrangiert den Song neu und stellt ihn ins Zentrum seiner neuen CD. Das ist das Wesen von wirklicher World Music, nämlich der Austausch von Einflüssen nicht nur über Kontinental- sondern auch über Stilgrenzen hinweg.
Der Schweizer Pianist Stewy von Wattenwyl ist kein Purist und sucht das innovative Element in eben dieser Verschmelzung. Obwohl seine bisherigen 6 CD-Produktionen in den meisten Geschäften in der "Jazz" - Abteilung zu finden sind (Duke Ellington, der Urvater des Jazz liebte diesen Begriff gar nicht und betrachtete seine Musik von jeher als "melting pot" verschiedenster Einflüsse), könnte Dienda auch im Ressort World Music stehen: Es verarbeitet - auch wenn wiederum der Grossteil des Materials aus dem "Great American Songbook" stammt - Einflüsse aus allen Stilen und Kontinenten und begeistert mit schwärzestem Blues, kochendem Swing, schwebenden Bossa Nova und Latin Grooves, ungeraden Metren, Einflüssen aus Pop und klassischer Musik, Polyrhythmik etc.
Dabei sind nebst Stewy von Wattenwyl und dem Drummer Tobias Friedli (Swiss Jazz Orchestra u.a.) mit den Bassisten Reggie Johnson (u.a Sun Ra, Art Blakey’s Jazz Messengers, Keith Jarrett, Kenny Burrell, Monty Alexander) und Daniel Schläppi (Sandro Schneebeli's World Music Group u.a. ) zwei wunderbare Trios am Werk, die einerseits mit "unerhörten" Interpretationen und Arrangements verblüffen, andererseits auch weite Räume für ein Musizieren auf der Basis zeitgenössischer Improvisations- und Interplay-Konzepte zu öffnen und zu nutzen wissen.
Dienda is a beautiful name of an African female. Kenny Kirkland, Wynton Marsalis' highly gifted pianist, who sadly passed away much too early, entitled one of his most stunning compositions Dienda. The famous pop musician Sting acknowledged the qualitiy of this song, added lyrics and put it in his repertoire. Stewy von Wattenwyl rearranges the song and places it in the heart of his new CD. That's the essence of real World Music: The exchange of influences not only over continental but also over stylistic borders.
Swiss pianist Stewy von Wattenwyl is not a purist. He searches for innovation in exactly this interchange. Though his six CD's under his name up to now can be found in most shops in the "Jazz" - corner (Duke Ellington, the master, was hesitant to call his music jazz and considered it always as a melting pot of different influences), Dienda could be situated under World Music : Though the major part of the material is taken from the "Great American Songbook" it gets it's quality from the influences of different styles and continents and takes the listener along on a fascinating journey through dark blues, cooking swing, floating bossa and latin grooves, uneven time signatures, elements from pop and classical music, polyrhythmics etc.
With the drummer Tobias Friedli (Swiss Jazz Orchestra a.o.) and the bassists Reggie Johnson (Sun Ra, Art Blakey’s Jazz Messengers, Keith Jarrett, Kenny Burrell, Monty Alexander a.m.o.) and Daniel Schläppi (Sandro Schneebeli's World Music Group a.o.) two wonderful trios can be heard. Who on the one hand amaze with never heard interpretations and arrangements, on the other open wide spaces for contemporary improvisation and interplay concepts.
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Nachdem das Stewy von Wattenwyl Trio in den 90er-Jahren nicht weniger als vier von der Kritik mit Bestnoten bewertete Produktionen veröffentlicht hat, liegt nun erstmals eine reine Live-CD mit einer Auswahl der schönsten Standards aus dem "Great American Songbook" vor. Die Aufnahmen, die anlässliche eines 5-tägigen Engagements in einem intimen Jazzclub entstanden sind, legen ein beeindruckendes Zeugnis sowohl von der Breite des musikalischen Ausdruckspektrums (kochender Swing, schwebende Balladen, treibende Latin-Grooves, ungerade Metren) wie auch der konzentrierten Bühnenpräsenz dieses Trios ab. Oder wie Beat Blaser, Jazzredaktor bei Radio DRS 2 es in den Linernotes formuliert: "... ein wunderbar eingespieltes Trio, gescheite Arrangements, brillante Soli, Interplay, Swing ..." Stewy von Wattenwyl, Daniel Schläppi und Peter Horisberger zeigen dem aufmerksamen Zuhörer, der interessierten Zuhörerin ein paar Preziosen aus grösseren Tiefen. Ein Jazz-Meilenstein, der viel Beachtung verdient.
After having released not less than four productions in the nineties, who got only best critiques, the Stewy von Wattenwyl Trio presents for the first time a pure Live-CD with a choice of the most beautiful standarts of the "Great American Songbook". The recordings, wich have been made during a 5 day engagement in an intimate jazz club are not only an impressive statement of the width of musical expression (cooking swing, floating ballads, driving latin grooves, uneven measures) but also of the concentrated work on stage. Or how Beat Blaser, reviewer at radio DRS 2 says in his linernotes: "... a trio wonderfully attuned to each other, whose attributes include clever arrangements, brilliant solos, exciting interplay and plenty of swing ..." For the interested and attentive listener, Stewy von Wattenwyl, with Daniel Schläppi on bass and Peter Horisberger on drums, mine som jewels from the depth. Ready for international attention and being released just right for christmas!
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Nachdem das Stewy von Wattenwyl Trio in den 90er-Jahren nicht weniger als vier von der Kritik mit Bestnoten bewerte-te Produktionen veröffentlicht hat, liegt nun erstmals eine reine Live-CD mit einer Auswahl der schönsten Standards aus dem Great American Songbook (Body and Soul, Take Five, Autumn Leaves, Stella by Starlight, Estate, Moose The Mooche, Stablemates, To Wisdom The Prize, Fried Pies) vor. Die Aufnahmen, die anlässlich eines 5-tägigen Engage-ments in einem intimen Jazzclub entstan-den sind, legen ein beeindruckendes Zeugnis sowohl von der Breite des musi-kalischen Ausdruckspektrums (kochen-der Swing, schwebende Balladen, trei-bende Latin-Grooves, ungerade Metren) wie auch der konzentrierten Bühnen-präsenz dieses Trios ab. Oder wie Beat Blaser, Jazzredaktor bei Radio DRS 2 es in den Linernotes formuliert: ... ein wunderbar eingespieltes Trio, gescheite Arrangements, brillante Soli, Interplay, Swing ... Stewy von Wattenwyl, Daniel Schläppi und Peter Horisberger zeigen dem aufmerksamen Zuhörer, der interes-sierten Zuhörerin ein paar Preziosen aus grösseren Tiefen. Ein Jazz-Meilenstein, der viel Beachtung verdient!
After having released not less than four productions in the nineties, who got only best critiques, the Stewy von Wattenwyl Trio presents for the first time a pure Live-CD with a choice of the most beautiful standards of the Great American Songbook (Body and Soul, Take Five, Autumn Leaves, Stella by Starlight, Estate, Moose The Mooche, Stablemates, To Wisdom The Prize, Fried Pies). The recordings, which have been made during a 5 day engagement in an intimate jazz club are not only an impressive statements of the width of musical expression (cooking swing, floating ballads, driving latin grooves, uneven measures) but also of the concentrated work on stage. Or how Beat Blaser, reviewer at radio DRS2 says in his linernotes:
a trio wonder-fully attuned to each other, whose attributes include clever arrangements, brilliant solos, exciting interplay and plenty of swing
For the interested and attentive listener, Stewy von Wattenwyl, with Daniel Schläppi on bass and Peter Horisberger on drums, mine some jewels from the depth. Ready for international attention!
STEWY VON WATTENWYL & NICK PERRIN
“I Got A Right To Sing The Blues” - $14.95
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Wenn gesagt wird, dass das Klavier oder die Gitarre an sich die Rolle eines Orchesters übernehmen können, so wird damit gemeint, dass sie unendlich vielseitige Instrumente sind, die bei entsprechend fachkundiger Bedienung - nicht nur melodisch und harmonisch sondern v.a. auch perkussiv eingesetzt werden können.
Stewy von Wattenwyl und Nick Perrin sind zwei äusserst fachkundige Vertreter ihrer Instrumentalkunst, die mit den Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Instrumente mehr als nur vertraut sind. Durch das Gespräch unter vier Augen werden diese Möglichkeiten aber noch um ein Vielfaches potenziert: Hier wird nicht nur intoniert, begleitet und soliert, sondern vielmehr gehaucht und geflüstert, umworben und verführt, vorgeschlagen und gelobt, bejaht und widersprochen, kräftig eingeheizt und auch gedonnert. Oder wie die Presse es formuliert:
…«Das Berner Paar spielte sich die musikalischen Ideen wie Bälle zu und verblüffte dabei durch seine Reaktionsschnelligkeit. Es versteht sich von selbst, dass eine solche Ehe, die mindestens ebenso stark von der empathischen Aussparung wie vom virtuosen Alleingang lebt, nur auf der Grundlage gegenseitiger Vertrautheit bestehen kann.»… „Bund“ 21.2.05
Obwohl der «Hot Club de Berne» bezüglich seines Namens stilistisch eine Vorliebe für swingenden, bluesigen oder auch traditionellen Jazz suggeriert, spielt sich das phänomenale Duo auf seiner eben eingespielten CD „I Got A Right To Sing The Blues“ mit zeitloser Eleganz und viel Charme diagonal durch die Jazzgeschichte.
Sowohl Stewy Von Wattenwyl wie auch Nick Perrin haben für Brambus in den letzten Jahren schon wunderbare CDs eingespielt, das Backprogramm ist daher ebenfalls nochmals ans Herz gelegt.
Mehr Informationen: www.stewyvonwattenwyl.ch
If it is said that the piano or the guitar can take over the role of an orchestra, meant is that they are endlessly multilateral instruments which in correspondingly expert operation are not only melodic and harmonic but above all also percussive.
Stewy von Wattenwyl and Nick Perrin are two extremely skilled representatives of their instrumental art who are familiar with the expressional possibilities of their instruments! This potential however is magnified by the dialogue between two persons. In this way it is not only possible to accompany, intonate and solo but rather to breathe and whisper, court and entice, suggest and promise, affirm and contradict, put on hard and roll like thunder. Or as the press formulated it:
.. « The Bernese pair passed the musical ideas back and forth like balls and amazed by their own quick reaction. It is clear that such a communion which depends at least as strongly on the empathic recess as from the single-handed virtuoso effort, can only exist on the basis of mutual trust. » … "Bund" 21/2/05
Although with regard to its name the «Hot club de Berne» suggests a preference for swinging, bluesy or also traditional jazz style, the phenomenal duo plays on its recorded CD „I Got A Right To The blues“ diagonally through jazz history, with timeless elegance and much charm.
For further info see: www.stewyvonwattenwyl.ch